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Über mich

Master of Speech Communication and Rhetoric (Universität Regensburg), Kommunikationstrainerin, Schauspielerin und Profisprecherin. Milena Hardt bietet professionelle Stimmtrainings, Präsentationstrainings und Rhetorik-Seminare an. Ihr erfolgreiches Training basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und ihrer langjährigen Praxiserfahrung.

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Vorlesen, aber richtig!
von Milena Hardt

Es wird immer mal wieder Situationen geben, in denen Sie Texte vorlesen müssen.
Zum Beispiel wenn Sie selbst ein Produktvideo vertonen mit Teleprompter oder wenn sie vorgefertigte Texte einsprechen für einen Audio Podcast.

Wie schaffen Sie es dann, abzulesen, ohne dass es so klingt?

Fehler 1:
Beim Schreiben nicht an das Sprechen denken.

Viele schreiben sich Texte in die Referentenansicht einer Power Point Präsentation und lesen diese dann ab. Besser nicht!
Denn abgesehen davon, dass es keine gute Idee ist, komplette Sätze als Stichwortkonzept zu verwenden, klingen diese vorformulierten Texte oft auch nicht natürlich.
Geschriebene Texte, die sich gut lesen lassen, sind meistens nicht für die mündliche Sprache geeignet. Niemand würde so sprechen, wie er schriftlich formuliert.
Texte sollten also immer daraufhin überprüft werden, ob sie sozusagen gut auf der Zunge liegen, das heißt, ob sie gut sprechbar sind.
Das testen Sie am besten, indem Sie die Texte laut aussprechen und sich dabei auch gleichzeitig aufnehmen.
So merken Sie, ob es mündlich funktioniert. Und Sie können das auf der Aufnahme auch noch zusätzlich kontrollieren.
Wenn Sie dann hören, dass es gestelzt und unnatürlich klingt, dann formulieren Sie alles so um, wie sie es auch wirklich sagen würden. Wie beim freien Sprechen.
Das ist der erste wichtige Schritt.

Fehler 2:
Bewusstloses Vorlesen.
Geschriebene Texte verleiten dazu, sie gedankenlos abzulesen, ohne dabei den Inhalt nochmal mit nachzuvollziehen. Also ohne den Inhalt dabei mitzudenken.
Das ist dann eine Art bewusstloses Vorlesen.
Die Zuhörer merken das. Sie merken, wenn Sie den Sinn des Inhaltes nicht mitdenken, während Sie einen Text ablesen. Wenn bei ihnen selbst beim Vorlesen keine Bilder im Kopf entstehen und Sie den Sinn nicht mit nachvollziehen, wie sollten dann bei den Zuhörenden Bilder entstehen? Und wie sollte ihr Gegenüber dann den Sinn erfassen?

Fehler 3:
Monotone Sprechmuster
Der Sinn eines Satzes erschließt sich vor allem durch die Hauptbetonung eines oder mehrerer Wörter.
Wird jedes Wort im Satz gleichermaßen betont, fehlt dieser Hauptakzent und der Sinn wird nicht klar.
Die Zuhörenden müssen den Sinn des Satzes dann eigenständig erfassen. Das ist bisweilen anstrengend. Eine zusätzliche Anstrengung, die dann beim Hörer auch gerne mal zum inhaltlichen Abschalten führen kann. Denn der Zuhörer oder die Zuhörerin möchte es gerne einfach haben. Außerdem klingt eine Sprechweise ohne Akzentuierung monoton und geleiert. Also tragen Sie sich Hauptbetonungen und Nebenbetonungen am besten in die Texte ein. Zum Beispiel mit einem Strich über dem zu betonenden Wort. Dann können Sie beim Ablesen diese Betonung über Lautstärke und Geschwindigkeit umsetzen.

Diese Fehler sollten Sie beim Vorlesen künftig vermeiden, wenn es natürlich klingen soll.
Aber vor allem sollte das Ablesen vorher laut geübt werden!
Besonders, wenn Sie einen Teleprompter verwenden.
Denn nur, wenn Sie ihre Texte gut kennen und vorher laut geübt haben, klingt es später, als würden Sie frei sprechen!

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