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Über mich

Master of Speech Communication and Rhetoric (Universität Regensburg), Kommunikationstrainerin, Schauspielerin und Profisprecherin. Milena Hardt bietet professionelle Stimmtrainings, Präsentationstrainings und Rhetorik-Seminare an. Ihr erfolgreiches Training basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und ihrer langjährigen Praxiserfahrung.

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Elevator Pitch – Gewusst wie!
von Milena Hardt

Elevator Pitch – Gewusst wie!

Das muss nicht sein! Und das sollte auch nicht passieren, denn hierfür gibt es hervorragende Redestrukturen mit denen man immer überzeugen kann. Diese Redestrukturen sind im Kern bereits in der antiken Rhetorik entstanden und an ihnen hat sich bis heute fast nichts verändert. Sie haben sicher schon vom klassischen Elevator Pitch gehört. Sie begegnen im Aufzug einer wichtigen Person, die Sie in Ihrem Projekt unterstützen könnte, oder die ein potentieller Neukunde werden könnte. Sie haben 60- max. 90 Sek. Zeit um Ihr Anliegen überzeugend rüberzubringen. Das geht am besten, wenn Sie strukturiert sprechen und Sie sich vorher Ihre wichtigsten Kernbotschaften überlegt haben. Kernbotschaften sind kurze, knackige Sätze, die sofort im Gedächtnis haften bleiben. Das: „Yes we can!“ Von Obama ist so ein Beispiel oder der berühmte Satz von Norbert Blüm: „Die Renten sind sicher.“

Kernbotschaften können zum Beispiel Ihr Alleinstellungsmerkmal beschreiben. „Wir sind der einzige Anbieter in Deutschland, der......“

Kernbotschaften sollten im Elevator Pitch immer wieder eingebunden werden. Doch schauen wir uns die Struktur einmal genauer an. Am Anfang steht der „Espresso“. Espresso bedeutet, der „Hallo Wach“ Satz, der Satz, der überrascht und Aufmerksamkeit erzeugt. Das könnte zum Beispiel eine provokante These sein oder ein interessanter Fakt, der mit Ihren späteren Inhalt zu tun hat. Dieser Satz entscheidet darüber, ob Sie anfänglich Aufmerksamkeit bekommen, und wenn ja, wie viel. Auf jeden Fall sollten Sie in den ersten Sekunden Ihrem Gegenüber die Frage beantworten, warum es sich für ihn lohnt, Ihnen zuzuhören. Dazu sollten Sie ihn und seine Interessen bereits kennen. Dann können Sie alle Kernbotschaften und Argumente auf seine Interessen zuschneiden.

Im zweiten Schritt beschreiben Sie ausführlich eine problematische IST-Situation, für die Sie später Ihre Lösung anbieten. Je drastischer Sie einen akuten Missstand schildern, desto mehr entsteht im Anderen der Wunsch, eine Lösung dafür zu bekommen. Und die geben Sie ihm im dritten Schritt.

Dabei beschreiben Sie vor allem seinen Nutzen als Kunden. Und was Ihre Idee, Ihre Dienstleistung für ihn besonders macht. Hier sollten Sie auf jeden Fall Ihre wichtigsten Kernbotschaften platzieren. Dann kommt der Schluss. Dieser ist genauso wichtig wie der Anfang! An dieser Stelle fassen Sie den wichtigsten Nutzen kurz zusammen und enden mit einem Fazit und einer Handlungsaufforderung. Sie übergebne Ihre Visitenkarte und laden den anderen dazu ein, Sie zu kontaktieren.

Hier die Struktur im Überblick.

  • Überlegen Sie einen starken Einstieg. Der erste Satz muss sitzen.
  • Schildern Sie einen problematischen Ist-Zustand.
  • Bieten Sie eine Lösung für diese IST-Situation an. Bringen Sie Daten, Fakten, Beispiele oder Vergleiche.
  • Stellen Sie das Besondere Ihrer Idee heraus. Nennen Sie die Vorteile und den Nutzen für Ihr Gegenüber.
  • Enden Sie mit einem Call to Action. Zeigen Sie die nächsten Schritte auf und fassen Sie kurz zusammen, warum Ihr Angebot sich lohnt.

Am besten Sie üben diese Struktur so oft, bis Sie diese auf Knopfdruck einsetzen können.

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